Zum 75. Gedenktag des Todesmarsches von Dachau haben wir einen Dokumentarfilm produziert:

Aufgrund der Ausgangsbeschränkung findet die Premiere voraussichtlich im November 2020 statt.  HIER

 

Als das Grauen vor die Haustür kam – Der Todesmarsch

Die Evakuierung des KZ Dachau markiert das Finale der NS-Diktatur. Über 10 000 Häftlinge wurde auf einen Marsch Richtung Alpen getrieben. Bewacht von Bluthunden und SS-Einheiten begann ein letzter, verzweifelter Überlebenskampf. Wer erschöpft zusammenbrach, wurden an Ort und Stelle erschossen. Die Hauptroute führte über das Würmtal nach Starnberg, über Wolfratshausen nach Tölz und dann Richtung Tegernsee, wo Amerikaner den Elendszug befreiten. Der Dokumentarfilm lässt nicht nur einstige Häftlinge zu Wort kommen. Zeitzeugen beschreiben, wie die Bevölkerung auf diesen „Geisterzug“ ausgemergelter Gestalten reagierte. Der Film erzählt von anrührenden Hilfestellungen, aber auch von lebensgefährlichen Einzelaktionen, um „KZler“ zu retten.

 

Der Film wird von einer Reihe von Kommunen gefördert.