Über 50 Karawanen hat Agnes von Helmolt durch die Wüste geführt. Frauen und Männer haben dabei einen Weg zu sich selbst gefunden. So beglückend diese Erfahrung war, stets war sie getrübt von dem Gedanken, dass der Mutter Natur durch die Flugreise in die Sahara auch Schaden zugefügt wird. Aus diesem Dilemma entstand schließlich die Idee, zu einer Pflanzkarawane einzuladen. In mehrwöchiger Arbeit sollten Freiwillige aus drei Gruppen auf einem steinigen Feld Palmen und Moringabäume pflanzen. Mit Pickel und Hacke haben sie nicht nur im Schweiße ihres Angesichtes einige Hektar Wüste begrünt. In Zusammenarbeit mit den Berbern haben sie viel über die Wachstumsprozesse in der Wüste erfahren. In einer traumhaften Landschaft haben sie sich der Frage gestellt, welchen Beitrag ein einzelner für den Klimaschutz leisten kann.

Wir haben das Pflanzprojekt in der Marokkanischen Wüste begleitet. Der daraus entstehende Dokumentarfilm wird voraussichtlich gegen Jahresende verfügbar sein. Eine Kurzfassung des Filmes finden Sie in der Mediathek der Deutschen Welle >glaubenssachen<